Liebe Besucher unserer Homepage,

Veränderung statt Stagnation!

„So leben wir und nehmen immer Abschied“, heißt es bei Rilke in der 8. Duineser Elegie. Menschliches Leben ist im Ganzen ein beständiges Abschiednehmen: Abschied von der Kindheit, von der Schule, vom Elternhaus, von der Jugend, von der Heimat. Wir verändern uns dadurch ständig, machen Pläne, verwerfen sie wieder, gestalten unser Leben. Entwicklung verlangt die Bereitschaft zur Veränderung. Verweigerte Entwicklung und Stagnation ist Sünde. Wir werden allerdings nicht immer gefragt, ob wir diese Veränderung jetzt wollen und ob sie uns passt. Prinzipiell sehnen wir uns nach Sicherheit und Stabilität. Leben ist jedoch nur durch Veränderung und Neubeginn vollständig. Auch die Unsicherheit, die wir bei manchen Entscheidungen verspüren, gehört mit zum Leben. Ja, sie macht das Leben erst interessant. Denn in jedem Neuanfang liegt auch die Chance, etwas zu gewinnen.

Die Hl. Schrift ist voll von Neuanfängen. Da ist Abraham, der von Zuhause wegzieht in ein Land, das im Vergleich zu vorher keine Sicherheit bietet. Dennoch wagt er diesen Schritt. Auch Mose riskiert mit dem Exodus den Neubeginn im Vertrauen auf Gott. Vor allem in Jesus wagt Gott immer wieder einen neuen Anfang mit dem Menschen, grundlegend durch seine Menschwerdung selbst, dann etwa durch die Begegnung mit dem Zöllner Zachäus, der Frau mit dem kostbaren Nardenöl, den Kranken und letztlich durch die Auferstehung. Gott will Aufbruch und Entwicklung und setzt immer wieder einen neuen Anfang.

Kardinal Marx schreibt in seinem Buch „Freiheit“, dass „Gott von vorne auf uns zukommt, von der Zukunft her“ (S. 161). Das ist der grundsätzliche christliche Optimismus, dass die Geschichte insgesamt und auch meine persönliche Geschichte im Besonderen auf Gott zuläuft. Die Veränderung und Entwicklung eines jeden Menschen hat ein Ziel, und sie kann dieses Ziel nicht mehr verfehlen, weil Gott sich uns in der menschlichen Geschichte ein für alle Mal verbunden hat. Nicht die Bequemlichkeit und Gemütlichkeit ist die Bestimmung, sondern der Neuaufbruch um der zu werden, der wir sein können.

Im „Stundenbuch“ von Rilke heißt es treffend:

„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn.

 

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,

und ich kreise jahrtausendelang;

und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm

oder ein großer Gesang“.

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf den folgenden Seiten unserer Homepage nicht nur die nötigen Informationen finden, sondern in einem Kontakt mit der Stadtkirche Traunstein auch die Lebendigkeit des Glaubens in dieser Stadt erleben. 

 

Mit freundlichen Grüßen und Pfüa Gott,

Stadtpfarrer Georg Lindl



Aktuelles




Gottesdienste

Sonntag, 01.08.2021
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09:00 Uhr
Pfarrgottesdienst,
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Messe
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Donnerstag, 05.08.2021
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Hl. Messe
18:30 Uhr
Rosenkranz für Priester und Ordensberufe
19:00 Uhr
Hl. Messe
Freitag, 06.08.2021
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Hl. Messe
08:30 Uhr
- 8.45 Herz-Jesu-Andacht u. Anbetung
15:00 Uhr
Barmherzigkeitsrosenkranz
18:30 Uhr
Rosenkranz / Beichtgel. 18:40 - 18:55 Uhr
19:00 Uhr
Eucharisitsche Anbetung

Livestreamübertragung Pfarrkirche St. Oswald geht in die Sommerpause!

Unsere Sonntags- und Feiertagsgottesdienste werden in der Sommerpause nicht mit Livestream übertragen! Je nach Pandemiegeschehen werden wir im Herbst über eine Fortführung informieren!

Weiterhin steht Ihnen unser Youtube-Kanal mit den Videos zur Verfügung:

 https://youtube.com/channel/UC121-sh5WILr2j1nXYFrdWw

Verbringen Sie schöne Sommertage und bleiben Sie gesund! Ihre StreamtechnikerInnen



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